Wir sind Umweltschule!


Mitte Oktober erhielten wir die freudige Nachricht, dass unsere Schule die Auszeichnung "Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule“ für das Schuljahr 2022/2023 erhält.  

 

Die Jury – bestehend aus Vertreter*innen des Umweltministeriums, des Kultusministeriums, der ALP und des LBV - hat unsere Bewerbung angenommen.

Wir freuen uns sehr, dass wir nun bis September 2024 das Logo der Umweltschule in unser Schullogo aufnehmen dürfen!

Natürlich bewerben wir uns auch für das aktuelle Schuljahr wieder.



Im Schuljahr 2022/23 machten wir uns auf und bewarben uns für den Titel "Umweltschule in Europa".

Aus mehreren Themenvorgaben suchten wir uns zwei Themen aus, zu denen wir im Laufe des Schuljahres Projekte und Aktionen durchführten.

Bei unserer ersten Wahl ging es um "Maßnahmen zum Klimaschutz", was wir in Verbindung brachten mit der Problematik "Müll / Müllvermeidung".

Das zweite, eigene Thema lautete "soziale Verantwortung gegenüber unserer Umwelt".


Maßnahmen zum Klimaschutz

soziale Verantwortung


 Als einen großen Punkt beim Klimaschutz widmeten wir uns in einem Projekt dem Thema "Müll".

Dabei standen zuerst die Basics, wie zum Beispiel das richtige Mülltrennen auf dem Programm. 

Die 4. Klassen erhielten dabei Besuch des Experten von der Abfallberatung des Landratsamtes, Detlef Zenk. Sehr anschaulich stellte er die Historie der Abfallentsorgung der letzten Jahrzehnte in Deutschland dar und erklärte den Schüler/-innen die verschiedenen Wege der Mülltrennung. Im praktischen Handeln konnten die Kinder mitgebrachten Müll selbst sortieren und ihr Wissen dabei erweitern oder auffrischen, wie man Müll richtig trennt. Alle Beteiligten waren sich dabei einig, dass der beste Müll der ist, der erst gar nicht entsteht, und so wurden viele Möglichkeiten gesammelt, wie Müll vermieden werden kann!

Im Anschluss führten wir eine Woche des "Plastik-Fastens" durch und überlegten uns, wie speziell Plastik vermieden werden kann. Die Kinder hatten hier tolle Ideen, die die Klasse 1/2cF auf kleinen Plakaten festhielt.

Auch mit der Wiederverwertung von Müll beschäftigten wir uns ausführlich. 

Die Begriffe "Recycling" und "Upcycling" wurden erklärt. Im Anschluss stellte jede Klasse verschiedene Dinge aus Müll her. So entstanden zum Beispiel Blumenvasen aus Mülltüten oder Musikinstrumente aus Konservendosen.

Unsere hergestellten Produkte haben wir an unserem Schulfest gegen Spende verkauft. Der Erlös von 400 € kam der Aktion "50.000 Bäume für Oberfranken" zugute, die die oberfränkischen Radiosender zusammen mit "Fit4future natur" ins Leben gerufen hatten.

Als letzte Aktion des Schuljahres halfen alle Klassen noch einmal zusammen und sammelten Müll auf den Straßen und Wiesen rund um das Schulhaus. Es war wirklich erstaunlich, was da so alles gefunden und im Anschluss sortiert wurde.

Unser Ziel war es, den Kindern das Thema "Nachhaltigkeit" näher zu bringen und ganz konkret im Schulalltag und der Schulumgebung nachhaltiges Handeln auszuprobieren.

Dazu bepflanzte jede Klasse ihr eigenes Schulbeet, wir sprachen über regionales und saisonales Obst und Gemüse.

Natürlich wurde auch geklärt, wie die Beete und kleinen Pflänzchen gepflegt werden mussten. Gießdienste wurden eingerichtet, hin und wieder Unkraut gezupft. Es war wirklich spannend zu sehen, wie die Beete langsam immer grüner wurden. 

Und dann war es endlich soweit: die Zeit der Ernte!

Die Kinder ernteten ihre Radieschen, die Karotten und den Schnittlauch. Daraus richteten wir leckere Brote her, die wir uns dann schmecken ließen.